Klubgeschichte

Ziele des Klubs

Der Zelt- und Wohnwagen-Klub Olten (ZWKO) ist ein politisch und konfessionell neutraler Verein mit Sitz in Aarburg. Der Klub bezweckt gemäss seinen aktuellen (März 2005) Statuten die Förderung des Zelt- und Wohnwagensportes durch Zusammenschluss aller aktiven Zeltler und Wohnwagenfahrer, die Zusammenarbeit mit andern Organisationen, die gleiche Ziele verfolgen, ferner die Schaffung von Zelt- und Wohnwagenplätzen und deren Ausbau sowie die Besprechung fachlicher Fragen und zuguterletzt auch die evt. Durchführung von Vorträgen und praktischen Kursen.

Klubmitglieder

Ehrenmitglieder-Tafel

Foto rechts: Die Tafel mit den Namen und Fotos der Ehrenmitglieder unseres Klubs.

Mitgliederbestand

Per 01.2021 verzeichnete der Klub 74 Mitglieder.
Per 01.2020 verzeichnete der Klub 73 Mitglieder.
Per 01.2019 verzeichnete der Klub 75 Mitglieder.
Per 01.2018 verzeichnete der Klub 81 Mitglieder.
Per 01.2017 verzeichnete der Klub 78 Mitglieder.
Per 01.2016 verzeichnete der Klub 81 Mitglieder.
Per 01.2015 verzeichnete der Klub 83 Mitglieder.
Per 04.2014 verzeichnete der Klub 85 Mitglieder.
Per 01.2014 verzeichnete der Klub 89 Mitglieder.
Per 01.2013 verzeichnete der Klub 90 Mitglieder.
Per 03.2012 verzeichnete der Klub 86 Mitglieder.
Per 03.2011 verzeichnete der Klub 92 Mitglieder.
Per 03.2010 verzeichnete der Klub 98 Mitglieder.

Klubmitgliedschaft

Das Aufnahmeprozedere für die Mitgliedschaft im Klub ist im Antragsformular beschrieben.

Logos des Klubs


Bilder v.l.n.r

  • Logo 2011 – Nachbau des alten Logos in moderner Art und in hoher grafischer Qualität
  • Logo 1962 – Weiterentwickelte Version des Logos von 1962. Deichsel links!
  • Klebesticker Wiggerspitz 200? – Es sind nur noch wenige Exemplare dieses schönen Klebestickers erhältlich ...
  • Keramik-Teller 1987 – Gebrannt worden zum Jubiläum 40 Jahre ZWKO. Deichsel fehlt!
  • Klebesticker Ruppoldingen 1966 – Klebesticker 1966 mit Aarburger Ansicht
  • Logos 1947 - 1962 – Handskizzen aus dem Klub-Album
  • Header Homepage 2011
  • Header Homepage 2022 Kitschversion – Diese kitschige Version des Headers ist nur kreiert worden, um dem Klub-Vorstand zu zeigen, wie man es grafisch eben nicht machen sollte ...

Geschichte

2022: Aufschaltung neue Homepage

Die Technik, das sogenannte "CMS" hinter der Homepage von 2011 war überaltet. Durch die Fronarbeit eines Klubmitgliedes und die erneute namhafte Unterstützung der ortsansässigen Internet- und Werbeagentur Deskall Kommunikation Aarburg wurde ein neues CMS aufgesetzt und die Site auch gerade einem Redesign unterzogen.

Die Aufschaltung erfolgte rechtzeitig auf den Start der Campingsaison 2022 hin.

2011: Aufschaltung neue Homepage

Die ursprüngliche, 8 Seiten starke Homepage aus dem Jahre 2000 wurde durch ein Klubmitglied in Fronarbeit und dank dem namhaften Sponsorenbeitrag der ortsansässigen Internet- und Werbeagentur Deskall Kommunikation Aarburg unter dem Strich ohne Kosten einem Redesign unterzogen und gleichzeitig modern ausgebaut.

Die Aufschaltung erfolgte am Mittwoch, 23. März 2011, rechtzeitig auf die neue Campingsaison hin und exakt am 64. Geburtstag des Klubs, dessen Gründungstag auf den 23. März 1947 zurückgeht.

2010: Betriebskonzept neu mit Pächter

Unter den rund 100 Klubmitgliedern konnte für den bisherigen Klub-Präsident und Platzbetreiber, Herbert Gloor, vorerst kein Nachfolger gefunden werden. Diese Vakanz in der Leitung des Klubs bot Anlass zur Einführung eines neuen Betriebskonzeptes. Und so ist nun, seit dem Jahr 2010, also seit der 11. Wiggerspitz-Saison, ein Pächter mit der Führung des Campingplatzes betraut.

2007: Hochwasser-Alarm

Als einziger Wermutstropfen während den 10 Jahren Betriebsführung durch das Ehepaar Gloor ist die Erinnerung an das Hochwasser vom 8./9. August 2007 in Erinnerung geblieben. Aare und Wigger sind wegen starken Regenfällen stark angeschwollen. Opfer der entfesselten Gewässer war unter anderem auch der Campingplatz. Er musste durch die öffentlichen Dienste gegen Mitternacht notfallmässig evakuiert werden. Der Platz und das angrenzende Schwimmbad standen bis zu 1 m unter Wasser. Das Wasser fegte alles weg und an etlichen Zelten, Wohnwagen wie auch am Klubhaus entstanden Sachschäden. Glücklicherweise mussten aber keine Personenschäden verzeichnet werden!

2000-2009: 10 Jahre erfolgreicher Betrieb

Während den ersten 10 Jahren wurde der Campingplatz durch Klubpräsident Herbert Gloor und seine Ehefrau Vreni Gloor, erfolgreich betrieben.

In dieser Zeit entpuppte sich der Campingplatz Wiggerspitz dank seiner verkehrsgünstigen Lage in unmittelbarer Nähe der Autobahnen Basel-Luzern und Bern-Zürich für viele ausländische Touristen je länger je mehr als Geheimtipp und für viele einheimische Touristen als beliebter und immer wieder gerne besuchter Camping-Standort.

13. Mai 2000: Eröffnung Wiggerspitz

Nach umfangreichen Bauarbeiten konnte der neue Campingplatz Wiggerspitz bereits am 13.05.2000 eröffnet werden. Auch Vertreter der Gemeinde Aarburg als Baurechtsgeberin waren an der Eröffnung persönlich mit dabei und überbrachten als Einweihungsgeschenk eine Aarburger Fahne. Das Gratulations- und Glückwunsch-Schreiben des Gemeinderates zur Eröffnung ansehen >>

Bild: Screenshot der alten Homepage (8 Seiten stark) aus dem Jahre 2000.

Führung Badikiosk als Bedingung

Eine Bedingung der Gemeinde Aarburg war vorab, dass der Klub den Badikiosk zu führen hat. Aus diesem Grund steht das Klubhaus mit der Rezeption, dem Kiosk und der Küche denn nun auch hinten rechts auf dem Areal, angrenzend an das Schwimmbad ... und nicht wie ursprünglich geplant im Eingangsbereich, an der Hofmattstrasse vorne.

06. März 2000: Spatenstich im Wiggerspitz

Am 06.03.2000 war Spatenstich für die Neuanlage des Campings. Die "Bauführung im Fulltime-Job" bis zur Eröffnung übernahm der zwischenzeitlich an der GV 2000 zum Präsidenten avancierte Herbert Gloor. Dieser konnte seine angestammtes Berufshandwerk zu selbem Zeitpunkt unfallbedingt nicht ausüben. Die Präsenz und Einflussnahme auf der Baustelle waren hingegen erlaubt und möglich, was sich für den Klub und die neue Anlage geradezu als Glücksfall erwies.

1999: Land in Sicht in Aarburg AG!

Dank weiterem unermüdlichem Pioniergeist fanden die Verantwortlichen schlussendlich im Jahr 1999 in Aarburg AG, angrenzend an das Schwimmbadareal, ein ideal gelegenes Gelände mit dem Flurnamen "Wiggerspitz". Dieses Gelände im Halte von 120 Aren konnte von der Gemeinde Aarburg im Baurecht übernommen werden. Zuerst wäre das Vorhaben aber fast noch am zu hohen Pachtzins gescheitert, den der Gemeinderat verlangte. Dank umsichtigen Verhandlungen und überzeugendem Argumentarium konnten die Klubvertreter aber auch diese Klippe umschiffen.

Platzsuche bis 1999

Die innovativen und mutigen Verantwortungsträger des Klubs verharrten indessen nicht in Untätigkeit. Unter der Federführung von Herbert Gloor, welcher bis zur GV 2000 noch als Vizepräsident amtierte, wurden verschiedene Lösungen bzw. Grundstücke evaluiert. Favorit war ein Areal in Härkingen SO. Ebenfalls im Gespräch waren zwei Plätze in Gunzgen SO. Und zuguter Letzt war auch Aarburg AG im Gespräch, wo man die Anlage eines terrassierten Campings unterhalb des Restaurants Höfli, auf ortsbürgerlichem Land der Oltner, also auf Solothurner Seite gelegen, in Erwägung zog. Sogar ein entsprechendes massstabgetreues Modell des Camps war bereits vorhanden. Dieses Projekt konnte dann aber aus naturschützerischen Gründen (zu nah an der Uferschutzzone Aare) nicht umgesetzt werden.

1996: Endgültiges aus in Ruppoldingen

Grundeigentümerin des letzten, legendären Campingplatzes, Ruppoldingen 2, war die ATEL. Sie hatte die Kündigung des Areals (für welches übrigens ein jährlicher Pachtzins von Fr. 500.-- zu entrichten war) bereits 1992 bekanntgegeben. Es blieb also genügend Zeit zum abbauen und dislozieren.

Der Platz Ruppoldingen 2 wurde im Verlaufe des Jahres 1996 endgültig aufgegeben. Anno 1996 nämlich wurde mit dem Bau des später, im Jahr 2000 in Betrieb genommenen neuen Flusskraftwerkes Ruppoldingen begonnen. Wo einst der Campingplatz Ruppoldingen angesiedelt war, befindet sich heute nun ein Naturschutzgebiet mit einer wunderschönen Auenlandschaft.

1957-1996: Campingplätze Ruppoldingen

Ruppoldingen 1   (1957-1962)

Der Klub machte in der Folge aare-aufwärts, in Ruppoldingen (Gemeinde Boningen SO), ein geeignetes Landstück zur Führung eines Campingplatzes ausfindig. So wurde denn im Jahre 1957 mit dem Bau des Campingplatzes Ruppoldingen 1 begonnen. Der Platz mit seinen für heutige Verhältnisse einfachen Einrichtungen wurde von Anbeginn an soweit möglich und mit dem Baufortschritt zunehmend benützt. Als der Platz nach 6 Jahren harter Fronarbeit vollends fertig erstellt war, musste er im Jahr 1962 bereits der modernen Zeit weichen: Ausgerechnet das Camping-Areal wurde von den Planern für den Bau der Autobahn gebraucht!

Ruppoldingen 2   (1963-1996)

Mit frischen Mut und viel Idealismus machte sich das Arbeitsteam noch im Jahr 1962 neuerdings an die enorme Aufgabe heran, ebenfalls im Gebiet Ruppoldingen, einen weiteren Platz aufzubauen. Bereits gegen Ende 1963 war der neue Platz fertig erstellt und für die Camping-Saison 1964 bereit.

Drittes Camp in Niedergösgen SO

Dieser Campingplatz im Niedergösger Ortsteil "Mühledorf" war, für nur ganz kurze Zeit, dort angesiedelt, wo heute das AKW Gösgen steht. Als man seinerzeit, inoffiziell, von Plänen der Atel über einen Neubau eines grossen Flusskraftwerkes erfuhr, wurde dieser Platz relativ rasch wieder verlassen.

Zweites Camp in Olten SO

Dieser Camping war, für kurze Zeit nur, an der Hagbergstrasse in Olten angesiedelt, stadtauswärts in Richtung Trimbach links, dort wo heute der Robinson-Spielplatz besteht. Weitere Infos zu diesem Camp konnten bis jetzt nicht eruiert werden.

1947-1956: Erstes Camp in Däniken SO

Der erste Platz, ein Zeltplatz, des neu ins Leben gerufenen Klubs war in der Gemeinde Däniken SO, angesiedelt, in der Nähe, wo heute das Atomkraftwerk Gösgen steht. Warum der Platz seinerzeit nach nur wenigen Jahren aufgegeben wurde, ist nicht schlüssig bekannt.